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Diagnose

Unter Bartholinitis versteht man in der Gynäkologie die Entzündung der Ausführungsgänge der Bartholinschen Drüse, meist hervorgerufen durch Escherichia coli, Neisseria gonorrhoeae, Staphylococcus aureus oder Chlamydia trachomatis. Die Drüse selbst ist meist nicht betroffen.

Die Entzündung führt oft zu einem hühnereigroßen Empyem, einer Eiteransammlung im Drüsegang im unteren Drittel der großen und kleinen Schamlippen mit Verklebungen der Ausführungsgänge, die als Bartolin-Abszess bezeichnet wird. Meist ist nur eine Seite betroffen.

Für die Diagnose sind Schmerzen, eine Schwellung und Rötung wegweisend. Allgemeine Symptome wie Fieber sind sehr selten. Typischerweise sind Frauen zwischen 20 und 30 betroffen. Das Bild der Krankheit ist meist eindeutig, gelegentlich kann ein großer Furunkel (Haarbalgentzündung, hier der Schambehaarung) ein ähnliches Krankheitsbild verursachen.

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