Nerven- Kopf- Bauch- und chronische Schmerzen

Alles über Schmerzen und ihre Therapie

Literaturverzeichnis

Ein Teil der Schlaganfallspatienten fällt ins Koma oder stirbt. Ein Jahr nach einem Schlaganfall (im weiteren Sinne) leben noch 60 % der Patienten. 64 % der Patienten, die das erste Jahr überleben, sind auf fremde Hilfe angewiesen. 15 % von ihnen müssen in Pflegeeinrichtungen versorgt werden. Das durchschnittliche jährliche Risiko eines erneuten Schlaganfalls liegt für etwa fünf Jahre bei 6 %. In den ersten 6 Monaten nach einem Schlaganfall beträgt es 9 %, im ersten Jahr liegt es zwischen 13 und 14 % und fällt dann in der folgenden Jahren auf 4-5 % ab. Die Fälle, in denen die Symptome nach kurzer Zeit wieder verschwinden (siehe TIA und PRIND), sollten für den Betroffenen Anlass sein, sich ärztlich über vorbeugende Maßnahmen beraten zu lassen, um ein erneutes evtl. bleibendes Auftreten zu verhindern. Abgestorbene Nervenzellen können zwar nicht mehr nachgebildet werden, aber andere Teile des Gehirns können durch Lernprozesse auch noch nach einigen Wochen die verlorene Funktion übernehmen. Eine frühe Rückbildung gibt eine günstige Prognose.

  • Braun, J.; Preuss, R.: Klinikleitfaden Intensivmedizin, 5. Auflage, Urban & Fischer, 2002, ISBN 3-4372-3760-8
  • Hamann, Gerhard F.; Siebler, Mario; von Scheidt, Wolfgang: Schlaganfall: Klinik, Diagnostik, Therapie, Interdisziplinäres Handbuch, ecomed Verlagsgesellschaft 2002, ISBN 3-609-51990-8.
  • Hankey 2003: Hankey, Graeme J.: Long-Term Outcome after Ischaemic Stroke/Transient Ischaemic Attack, Cerebrovasc Dis 2003;16(suppl 1):14–19 DOI: 10.1159/000069936.
  • Kolominsky-Rabas, Peter: Anhaltszahlen zum Schlaganfall aus dem bevölkerungsbasierten Erlanger Schlaganfall-Register im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, 2004, URL: [1]

  • Klaus Poeck, Werner Hacke: Neurologie. Springer, Berlin u. a. - 12. Auflage (Lehrbuch), 2006. 760 S. ISBN 3-540-29997-1
  • Adams, H. P.; Bendixen B. H.; Kappelle, L. J.; Biller, J.; Love, B. B.; Gordon, D. L.:TOAST. Trial of Org 10172 in Acute Stroke Treatment. Classification of subtype of acute ischemic stroke. Definitions for use in multicenter clinical trial, Stroke Mar:1993:24:35-41.

Diagnostik-Leitlinien:

  • Leitlinie Ischämischer Schlaganfall: Akuttherapie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bei AWMF online (Stand 12/2004)
  • Leitlinie Primär- und Sekundärprävention der zerebralen Ischämie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bei AWMF online (Stand 10/2006)
  • WHO Definition: Adams et al.: Principles of Neurology, 6th ed, pp777-810

Patientenratgeber:

  • Trudy Geisseler, Margot Burchert, Daniel Inglin: Halbseitenlähmung. Alltag ist Therapie - Therapie ist Alltag (Hilfe zur Selbsthilfe). Springer, Berlin, 2004, 4. Auflage. ISBN 3-540-21221-3 (Mit Fotos)
  • Günter Krämer: Schlaganfall. Was Sie jetzt wissen sollten. Trias, Stuttgart, 1998, ISBN 3-8937-3365-5
  • Katrin Naglo: Hemiplegie nach Schlaganfall, Schädelhirntrauma und anderen Hirnerkrankungen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Schulz-Kirchner, 2006. ISBN 3-8248-0510-3

Zur Stroke Unit:

  • Hans-Christoph Diener, Elmar Busch, Martin Grond, Otto Busse (Hrsg.): Stroke-Unit-Manual. 2005. 96 S. ISBN 3-13-133531-9
  • Germar Kroczek, Karin Schaumberg, Anke Husberg: Stroke Unit. 350 Seiten - Pflaum 2002. ISBN 3-7905-0829-2
  • Michael Laag, Joachim Meyer: Stroke Unit. 157 Seiten. Huber, Bern. 2000. ISBN 3-456-83376-8

Erfahrungsbericht:

  • Dieter Zimmer: Die gelbe Karte. Lübbe, 1996. ISBN 3-404-61361-9 (glimpflicher Ausgang, gut geschrieben, auch witzig)

  1. ↑ Clearingbericht "Deutsche Leitlinen zum Schlaganfall", 2005. Hauptdokument (PDF)
  2. ↑ Hamann, 2002
  3. ↑ In so einer spezialisierten mediz. Versorgungseinheit, z. B. der des Universitätsklinikums Heidelberg werden jährlich über Tausend (HD 2006: 1.400 Personen, Verweildauer im Schnitt 4 Tage) Behandlungen eingeleitet. Zwischen Aufnahme und einer ersten CT sollten nicht mehr als 15 bis 30 Minuten vergehen. Maria Stumpf: Wegweiser. Interview mit W. Hacke. RNZ, 13. Juli 2007, S. 3
  4. ↑ N Engl J Med. 2008 Sep 25;359(13):1317-29)
  5. ↑ Kolominsky-Rabas 2004
  6. ↑ Hankey 2003

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