(Auch Ernter oder Erntefabrik): allgemeine Bezeichnung für selbsttätig arbeitende Maschinen zum Gewürzabbau. Größe (oft 120 x 40 m) Abbaugeräte, die deshalb Kriecher genannt werden, weil sie sich wie eine Art Raupe auf Ketten bewegen. Sie werden von Sandmeistern und Dünenmännern bemannt. Späher in Ornithoptern achten auf Wurmzeichen um einen Wurmangriff mittels Carryall zu entkommen. Auch Schmuggler nutzen diese Fahrzeuge um Spice abzubauen. Später werden fliegende Erntefabriken entwickelt, die schwebend mit Schläuchen den gewürzhaltigen Sand fördern, um so den Wurmangriffen zu entgehen.
(meistens Thopter): Jene Flugmaschine, deren Fortbewegungsart auf der Imitation des Vogelfluges basiert.
Baron Wladimir Harkonnen sandte für den bevorstehenden Angriff seine Geheimwaffe von seinem Lehen Giedi Primus nach Arrakis; Artillerie mit Sprenggeschossen. Er nahm die Truppen Herzog Letos unter Beschuss, tötete viele und brachte ebenfalls die Höhlen in denen sich die herzoglichen Soldaten verschanzten zum Einsturz. Sie wurden lebendig begraben und so einen Hungertod ausgesetzt. Keiner hätte je gedacht dass sich Artillerie im Zeitalter der Schutzschilde noch einmal bestens auszahlen würde. Er schonte dadurch seine Soldaten und die Sardaukar des Imperators. Danach sandte er sie wieder nach Giedi Primus zurück.
Vermutlich handelt es sich um Panzerhaubitzen.
Schon von Alters her verwendet die Menschheit Raumschiffe, um sich in der Weite des Alls fortzubewegen. Deren konventionelle Antriebe wurden zwar stetig verbessert, weite Reisen durch den Raum dauerten aber dennoch Wochen oder Monate. Kriegsführung und Handel veränderten sich jedoch maßgeblich, als die von Norma Cenva entwickelten Faltraumschiffe die konventionellen Schiffstypen verdrängten.
Anderes Wort für Raumschiff. Meistens sind damit große Schiffstypen gemeint.
Der Brecher ist ein militärisches Raumschiff, das sich aus kleineren Schiffen zusammensetzt die sobald sie auf den Gegner treffen, sich auf ihn stürzen und zerschmettern.
Diese schweren Kampfschiffe bilden das Rückgrat der Flotte des Djihad in der Zeit des Kampfes gegen die Denkmaschinen. Sie sind schwer bewaffnet und können mit Holtzmann-Schilden aufgerüstet werden.
Mittelschwere Kreuzer der Djihad-Flotte. Dienen auch als Start-Plattform für Kindjal-Bomber. Vorian Atreides hat einen Javelin als Flaggschiff.
Die kleinen, für einen einzelnen oder zwei Piloten ausgelegten Kindjal-Raumer sind in zwei Varianten bekannt: als Jäger und als Bomber. Sind wohl am ehesten mit Jagdbombern zu vergleichen.
Ein zehnteiliges Schlachtschiff mit schwerer Bewaffnung und starker Schildabschirmung. Es kann nach der Landung in seine zehn Bestandteile zerlegt werden, die dann einzeln wieder starten können.
Bezeichnung für das größte Raumschiff, das fähig ist, auf einen Planeten zu landen, und starten kann, ohne dass es zuvor zerlegt werden muß. Baron Wladimir Harkonnen nutze solch einen Raumschifftyp als Flaggschiff während des Angriffes gegen das Haus Atreides auf Arrakis.
Eine Fregattenart. Baron Wladimir Harkonnen nutze eines als Flaggschiff beim Angriff auf Arrakis. Die Raumfahrergilde nutzt sie um auf Planeten zu landen.
Die mächtigen Faltraum-Schiffe der Raumfahrergilde sichern seit dem Ende von Butlers Djihad den interstellaren Transport. Sie sind eigentlich riesige, mit Holtzmann-Generatoren ausgestattete Hüllen, an die unzählige kleinere Schiffe andocken und dann ins Zielgebiet transportiert werden können. Allerdings können Heighliner auch Passagiere ohne eigenes Schiff, Truppenkontingente, Ausrüstung, Fahrzeuge, Post und andere Fracht transportieren. Die Länge eines Heighliners kann variieren: manche sind etwa fünf Kilometer lang, andere, spezielle Heigliner sollen sogar noch viel länger sein. Für Jahrtausende muss jeder Heighliner von einem Gilde-Navigator gesteuert werden, bis ixianische Technologie schließlich den lebenden Navigatoren ersetzen kann.
Sie bilden das Rückgrat der Raumflotte der Harkonnen und sind hinsichtlich der Feuerkraft den Atreides-Zerstörern unterlegen – aber dafür im Normalraum schneller und wendiger. Die Harkonnen greifen mit ihren Fregatten die Familie Atreides auf Arrakis an. Die Harkonnen transportieren mit diesen Fregatten auch Truppen, Waffen und sonstiges Personal. Später wird diese Klasse wegen ihrer auffälligen Mängel ausgemustert werden und hat nichts mehr mit den späteren Fregatten gemein die Baron Wladimir Harkonnen auf Arrakis benutzte.
Der Zerstörer ist das stärkste Schiff der Atreides. Er kann sowohl für den Kampf im All als auch für Planeten-Bombardements verwendet werden. Aufgrund des Verbotes von Atomwaffen ist seine Bewaffnung ausschließlich nichtnuklear.
Sowohl der Atreides-Zerstörer als auch die Harkonnen-Fregatte werden explizit nur in den Frühen Chroniken erwähnt. Dort findet in den Schiffsbuchten eines Heighliners ein Scharmützel statt, das von den Harkonnen mit Hilfe eines Nicht-Schiffs provoziert wurde. Das Nicht-Schiff, gesteuert von Glossu Rabban, feuert von einer nahe dem Atreides-Zerstörer gelegenen Position aus auf die Harkonnen-Fregatte. Deren Besatzung war über den Angriff nicht informiert worden, damit sie im Falle einer Befragung durch eine Bene Gesserit nicht als Lügner enttarnt werden konnten. Dementsprechend feuerten sie empört auf den Zerstörer, der an Bord befindliche Herzog Leto I. Atreides ließ jedoch das Feuer nicht erwidern, sondern übergab den Vorfall der Raumgilde zur Klärung. In den später spielenden, älteren Bänden werden diese Schiffstypen nicht mehr erwähnt.
Nicht-Schiffe haben die Eigenschaft, dass sie Gedankenströme der darin befindlichen Menschen nicht aus sich heraus lassen und damit für Wahrsager nicht auffindbar sind. Sehr wohl kann mit konventionellen Aufklärungsgeräten mit geringer Reichweite ein Nicht-Schiff erfasst werden. Die Flugbahn eines Nicht-Schiffes kann für kurze Zeit anhand der Antimaterierückstände zurückverfolgt werden. Bei entsprechender Rücksicht durch den Piloten (häufiges Kurswechseln) ist es möglich nicht verfolgt zu werden.
Sie haben eine Mindestlänge von 145 Metern und es gibt Exemplare, die bis zu einigen Kilometern groß sind. Die maximale Größe ist aber unbeschränkt. Jedes Nicht-Schiff ist mit einer Steuereinheit gekoppelt, die es ermöglicht ohne Gilden-Navigator durch den Raum zu navigieren. Damit ist es ohne Gewürz möglich, ein Nicht-Schiff durch den Raum zu lenken. Sie sind meistens schwer bewaffnet. "Die Bestie" Glossu Rabban verwendet hin und wieder das erste Nicht-Schiff, um Verbrechen ausüben zu können. Das Schiff wurde allerdings durch die Bene Gesserit bei einer unüberlegten Aktion Rabbans zum Absturz gebracht und als Druckmittel für ihre politischen Machenschaften gegen den Baron Harkonnen genutzt.
Maulapistolen sind altertümliche Schusswaffen, die Kristallsplitter verschießen, und können durch Schilde abgewehrt werden. Sollte als Munition ein Lähmer eingesetzt werden, so wird ein Sekundärgeschoss beim Aufprall mit langsamerer Geschwindigkeit durch den Schild geschossen und lähmt das Opfer. Die Maulapistolen werden zur Zeit von Paul Atreides nur noch hin und wieder als Zusatzbewaffnung verwendet.
Der Jäger-Sucher ist eine kleine pfeilähnliche Drohne, die auf Bewegung und Schall reagiert. Er wird aus der Nähe ferngesteuert und wird häufig verwendet, um Adelige und deren Kinder umzubringen. Der Jäger-Sucher bohrt sich in den Körper und zerstört lebenswichtige Organe. Paul Atreides zerstört ein solches Modell, indem er den Kopf des Gerätes gegen die Wand stößt, den Bohrer abbricht, den Sucher zerstört und das gesamte Gerät in einem Krug Wasser versenkt.
Lasguns sind Laserwaffen, die Energie in einen durchgehenden Strahl bündeln. Dieser Strahl zerschneidet fast alle Materie außer der Haut von Sandwürmern. Trifft ein Laserstrahl auf einen Körperschild, kommt es zu einer pseudonuklearen Reaktion, bei der Schild und Lasgun mit Freisetzung aller ihrer Energie explodieren. Die Familie Atreides und die Truppen des Imperators verwendeten Lasguns als Kurzstreckenwaffen in Gefechten oder Kämpfen.
Steinbrenner sind Atomwaffen, weshalb ihr Einsatz gegen Menschen durch die Große Konvention verboten ist. Sie sind lediglich zum wegräumen von geografischen Hindernissen erlaubt. Menschen erblinden, wenn sie dem extrem hellen Strahlungsblitz eines Steinbrenners ausgesetzt werden. Beim Einsatz eines Steinbrenners entsteht ein hochenergetischer Strahl, welcher durch atomaren Brennstoff gespeist sogar stark genug werden kann, um die planetare Kruste zu durchbrechen, was wiederum zu Vulkanausbrüchen führen kann. Berühmtestes Opfer eines Steinbrenners ist Paul Atreides, der nach einer Steinbrennerexplosion erblindet. Ein weiterer Einsatz wird beschrieben, als Dominic Vernius von imperialen Truppen umstellt, keine Fluchtmöglichkeit sah, und einen Steinbrenner einsetzte, um nicht in die Hände der Sardaukar zu fallen.
Jedes große Haus hat in seinem Atomwaffenarsenal mehrere Modelle dieser Waffen.
Außerdem werden sie für den Fall eines außerirdischen Angriffs (obwohl nie welche vorkommen) in den Arsenalen gelagert.
Baron Wladimir Harkonnen sandte für den bevorstehenden Angriff seine Geheimwaffe von seinem Lehen Giedi Primus nach Arrakis; Artillerie mit Sprenggeschossen. Er nahm die Truppen Herzog Letos unter Beschuss, tötete viele und brachte die Höhlen in denen sich die herzoglichen Soldaten verschanzten, zum Einsturz. Sie wurden lebendig begraben und so einen Hungertod ausgesetzt. Keiner hätte je gedacht dass sich Artillerie im Zeitalter der Schutzschilde noch einmal bestens auszahlen würde. Er schonte dadurch seine Soldaten und die verbündeten Sardaukar des Imperators. Danach sandte er sie wieder nach Giedi Primus zurück.
Schilde, oft auch als Körperschilde bezeichnet, sind transparente Energiefelder, die Materie ab einer bestimmten Geschwindigkeit, die durch den Schild dringen will, zurückwirft. Sollte ein Energiestrahl auf den Schild treffen und der Schild stark genug ist, um den Energiestrahl zurückzuwerfen, werden sowohl Schütze als auch Opfer in einer pseudonuklearen Explosion vernichtet. Ein stärkerer Schild zerstört nur die Lasgun, eine stärkere Lasgun vernichtet nur den Schild. Die Lasgun-Schild-Interaktion war mit ein Grund für die Wiedereinführung des Kampfes Mann gegen Mann in Kriegszeiten bis zur Zeit von Leto II.
(Siehe auch Lasgun).
Sollte zu viel Materie mit zu hoher Geschwindigkeit gleichzeitig auf den Schild treffen und die Energie des Schildes nicht ausreichen, um die Energie der auftreffenden Materie abzuwehren, kann der Schild zusammenbrechen.
Sandwürmer werden durch die Abstrahlung der Schilde extrem aggressiv und über viele Kilometer von ihnen angelockt. Aufgrund dessen, aber auch aufgrund der schwierigen Anwendung in Wüstengebieten (Sandwind), können sie in der Wüste nur begrenzt eingesetzt werden. Die Fremen lehnen einen Einsatz von Schilden grundsätzlich ab. Allerdings stellten sie den Sardaukartruppen des Imperators im großen Gewürzkrieg mehrmals gekonnt Schildfallen. Dies trieb den Sardaukar sehr schnell den Einsatz von Lasern aus.
Später als Schilde aufgrund der Anziehung der Würmer und der Wechselwirkung mit Lasguns verboten werden, werden diese Verbote mit Pseudoschilden umgangen. Pseudoschilde locken lediglich Sandwürmer an, ohne dass ein schützendes Energiefeld aufgebaut wird.
Später als Schilde aufgrund der pseudonuklearen Reaktion mit Lasguns verboten werden, werden diese Verbote mit Pseudoschilden umgangen. Pseudoschilde locken durch ihre Vibrationen im Sand lediglich Sandwürmer an, ohne dass ein schützendes Energiefeld aufgebaut wird.
Crysmesser sind eine traditionelle Waffe der Fremen und werden aus den Kristall-Zähnen toter Sandwürmer gewonnen. Sie können an eine Person gebunden oder ungebunden sein. Gebundene Messer lösen sich nach dem Tod ihres Besitzers innerhalb von wenigen Stunden auf und müssen daher immer am Körper getragen werden. Ungebundene bleiben unbegrenzt haltbar.
Crysmesser haben eine scharfe, gebogene Klinge und eine Spitze. Sie können unter extremen Belastungen brechen, sind aber unter normalen Bedingungen sehr robust.
Crysmesser sind den Fremen heilig. Eine gezogene Waffe nur zu sehen, bedeutete für viele Außenstehende den sicheren Tod durch die Hand der Fremen, da die Messer traditionellerweise Blut kosten müssen, wenn sie gezogen werden.
Es handelt sich bei Nicht-Räumen um Gebäude, die man weder durch Sensoren, Messinstrumenten oder mittels hellseherischen Kräften aufspüren kann. Geradezu perfekt geeignet um etwas oder jemanden zu verbergen. Der erste oder einer der ersten Nicht-Räume war das Lagerhaus Letos II. als Aufbewahrungsort seiner Journale, Aufzeichnungen und ixianischer Gerätschaften auf Arrakis (später Rakis genannt). Es war unsichtbar, tief vergraben, nahm Strahlung auf und absorbierte sie, um den natürlichen Charakter seiner Umgebung zu simulieren, eine mechanische Nachahmung eben. Aber auch die Harkonnen besaßen einen Nicht-Raum in Form einer Kugel, auf Giedi Primus (später Gammu genannt) der im Innenraum mit erotischen Darstellungen und Verzierungen versehen worden war. In dieser begehbaren Kugel lagerte unter Anderem (inzwischen veraltete aber noch funkionstüchtige) antike Lasguns.
Eine fliegende Scheibe, Arbeitsgerät auf Arrakis, das dazu genutzt wird um, große Mengen an Ausrüstung zu befördern.
Schutzbekleidung der Fremen, deren besondere Konstruktion eine Wiederverwendung der Körperflüssigkeiten erlaubt sowie den Flüssigkeitsverlust auf ein Minimum reduziert.
Zeltähnliche Schutzvorrichtung gleicher Herstellungsart zur Erzeugung von Trinkwasser aus der Atemfeuchtigkeit seiner Insassen.
Sind kleine am Tisch oder an der Wand angebrachte Geräte, die die Aufgabe haben, nach Giften in ihrer Nähe zu suchen.
Eine Kommunikationseinheit, die ins Ohr eingesetzt wird. Vergleichbar mit einem Handy, nur viel kleiner. Frank Herbert erkannte schon 1965, dass eines Tages solche Geräte sehr verbreitet sein werden.
Stahl, der mit Stradiumfasern verstärkt ist.
Laza-Tiger sind eine Zuchtform der irdischen Tiger. In Die Kinder des Wüstenplaneten werden 2 Exemplare mit Steuerungseinheiten im Gehirn eingesetzt, die die Zwillinge Ghanima und Leto II. umbringen sollen.
Sandforellen sind junge unreife Sandwürmer in einer halb tierischen, halb pflanzlichen Form. Für sie gilt noch keine Wassertoxizität. Vielmehr spüren sie alles Wasser auf dem Planeten auf und kapseln es in ihrem Körper ein, um einigen Artgenossen die Weiterentwicklung zu Sandwürmern zu ermöglichen, für die Wasser giftig ist. Die Fremen sammeln solche Sandforellen, destillieren sie und verwenden ihr Wasser und ihre Gewürzessenz.
Ursprünglich stammen sie aus einer Außenwelt, sie wurden auf Arrakis eingeschleppt. Sie sind also keine original einheimischen Lebewesen auf Arrakis. Sie formten über eine enorm lange Zeitspanne nach und nach, Arrakis zu einem Wüstenplaneten um.
Sandwürmer sind riesige, segmentierte Lebewesen mit wurmartigem Aussehen. Sie haben eine grau- braune Haut, ein dreigeteiltes Maul und besitzen keine Augen. Wasser und Luftfeuchtigkeit werden von ihnen gemieden, jedoch wird offenes Wasser von Wurmembryonen (Sandforellen) aufgenommen und eingeschlossen. Sandforellen entstehen, wenn ein Wurm in der Wüste stirbt. Sie überleben nur dann wenn Wasser in der Nähe ist, da sie auf dieses angewiesen sind.
Je älter ein Exemplar wird, desto größer ist es. Es sind Exemplare von vierhundert Metern bis einigen Kilometern in der Wüste gesichtet worden. Auf der Ordensburg sind sie aufgrund des noch starken Feuchtigkeitsgehaltes der Luft nur einige Dutzend Zentimeter groß. Es existiert neben dem großen Sandwurm auch eine kleinere Unterart (sie zeichnet sich beim Reiten durch Springschwanz- Bewegungen aus). Sandwürmer haben einen Schlund, der von innen mit Zähnen besetzt ist und den Durchmesser des gesamten Wurms aufweist. Die Zähne sind in mehreren nach innen verjüngenden Zahnkränzen angeordnet. Sie werden von den Fremen als Crysmesser verwendet. Sandwürmer sind gegen die Anwendung konventioneller Waffen, wie etwa Lasguns, praktisch immun. Die einzigen Möglichkeiten, Würmer zu töten bestehen darin
- sie mit einer Atomexplosion durch eine in das Maul geschossene Atomrakete zu vernichten,
- allen Körpersegmenten gleichzeitig einen tödlich hohen Stromschlag zu versetzen (je älter der Wurm desto höher die Stromstärke),
- den Wurm in Wasser zu ertränken. Dabei entsteht das Wasser des Lebens (sofern es von einer Bene-Gesserit als Katalysator umgewandelt wurde) oder – vermischt mit Gewürz bzw. Vorgewürzmasse – das Wasser des Todes, das einen Wurm vergiften kann.
- den Wurm kann man auch todreiten, wenn dieser sich nach dem Ritt nicht erholt.
Würmer können nach entsprechender Ausbildung des Reiters und mit entsprechenden Geräten (Wurmhaken) geritten werden. Diese Haken werden zwischen den Ringen eingebracht und die Segmente auseinandergezogen. Der Wurm dreht diese Stelle automatisch nach oben, damit kein Sand auf diese ungeschützte Stelle kommt. Der Reiter kann mit anderen Haken auf der rechten und linken Seite die Richtung und Geschwindigkeit des Wurmes steuern. Je nach Kondition hält der Wurm einige Stunden bis Tage durch und gräbt sich nach dem Ritt zur Erholung ein. Sandwürmer ernähren sich von Plankton im Sand sowie von allen Lebewesen und bewegten Dingen an der Sandoberfläche. Er hat feine Fühler, die ihn jede Erschütterung im Sand über viele Kilometer hinweg spüren lassen. Aus diesem Grund setzen die Fremen Klopfer oder auch Plumpser ein, die eine gleichmäßige Vibration aussenden, um einen Wurm für einen Ritt anzulocken. Um seine eigenen Schritte im Sand vor einem Wurm zu tarnen, muss der Schritt unregelmäßig, ohne einen erkennbaren Rhythmus in der Wüste gegangen werden. Würmer produzieren in ihrem Inneren die Vorgewürzmasse, welche dann in einer Eruption durch eingeschlossene Feuchtigkeit zum Gewürz wird. Sie produzieren sogar durch ihren Stoffwechsel Sauerstoff, den sie dann abgeben. Auch konzentriert sich an ihrem Schwanzende eine Art Energie, Wurmreiter achten drauf, dass sie diese Stelle nicht berühren, da es unweigerlich zum Tode führen würde. Man kann Sandwürmer mit Wassergräben auf Abstand halten, da sie diese nicht durchqueren.
Hunde, die aufgrund ihrer Züchtung als Stühle verwendet wurden. Sie passen sich automatisch an die Körperform des Benutzers an und bieten ein optimales Sitzgefühl. Miles Teg war ein Gegner dieser Stuhlhunde.
Eine Walart auf dem Planeten Lankiveil, der den Harkonnen gehört. Die Biondax sind mit Pelzen ausgestattet, damit sie in den sehr kalten Meeren auf Lankiveil nicht erfrieren. Der Handel mit eben diesen Pelzen hat den Grundstock für den Reichtum der Harkonnen gelegt und es ihnen so letztendlich ermöglicht, einen Adelstitel zu erwerben. Die meisten Biondax sind gepunktet wie Leoparden, manche sind allerdings schneeweiß, ihre Felle sind besonders begehrt.