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Poststreptokokken-Glomerulonephritis

Die Poststreptokokken-Glomerulonephritis (postinfektiöse Glomerulonephritis) ist eine akute Entzündung der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis), die eine bis vier Wochen nach einem Infekt mit betahämolysierenden Streptokokken der Gruppe A auftreten kann. Ursache ist die Ablagerung von Immunkomplexen im Nierenkörperchen mit Aktivierung des Komplementsystems. Symptome sind dunkler Urin aufgrund einer (Hämaturie), erhöhte Eiweißausscheidung (Proteinurie), Abfall der Nierenfunktion, Abnahme der Urinproduktion (Oligurie), Wassereinlagerungen (Ödeme) und Bluthochdruck. Der Verlauf lässt sich durch eine medikamentöse Behandlung nicht beeinflussen. Bei Epidemien und für Haushaltskontakte wird eine Antibiotika-Prophylaxe empfohlen. Die Prognose ist im allgemeinen gut. Selten, insbesondere bei älteren Patienten oder zusätzlichen Risikofaktoren kann es zu einer bleibenden Nierenschädigung kommen.
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